„Danke für einen unglaublich behaglichen privaten Raum, der regelmäßig für Kultur und Kunst geöffnet wird und dabei so tut, als sei das das Natürlichste der Welt, was es vielleicht auch ist, wenn man es einfach macht.
Meine Premiere im wohligen Schatten des roten Kühlschranks, the „red fridge“, der zuverlässig üppig bereitgestellte Getränke kühlte und dabei jede Form von Aufgeregtheit freundlichst zu relativieren wusste, war dadurch cooler als ich mir herbeizuwünschen wagte. Du und dein liebenswürdiges rekrutiertes Publikum haben mein Hannoverbild von einer etwas unfertigen Schwarz-Weiß-Skizze in ein opulentes Renaissance-Fresko verwandelt, und du weißt, was das für mich heißt. Alle aufmerksam, offen, freundlich, leise humorvoll … Hannoveraner Wärme in Reinform, Hochdeutsch als soziale Form. Du hast ganz wunderbar und sehr professionell moderiert, es wurde geplaudert, gelesen, gelacht, laut über Hannover und Leipzig nachgedacht, ohne dass jemand Städtekomparatistik betreiben oder gar gewinnen wollte.
Danke von Herzen für diesen Abend bei und mit euch, für die geöffnete Behausung, für die Menschen darin – und für dieses seltene, sehr hannoversche Gefühl, leise und doch äußerst herzlich willkommen gewesen zu sein.

